von Nicole | Feb. 10, 2026 | Aktuell, Revier Gezwitscher, Uncategorized
Wenn dein Kopf dein Trainerbusiness ausbremst
Wann weiß man eigentlich genug um mit einem Coachig nach außen zu gehen? Oder: Brauche ich erst noch ein Diplom, um etwas weiterzugeben?
Neulich im Coaching hatten wir das Thema:
„Ich kann diesen Kurs noch nicht geben. Dafür weiß ich einfach noch nicht genug.“
Ich habe nur genickt, weil ich diesen Gedanken so gut kenne – von mir selber und aus ganz vielen Gesprächen mit Trainer:innen
Dieses leise Zögern. Dieses „Vielleicht noch nicht …“ Noch ein Buch lesen. Noch eine Weiterbildung. Noch ein bisschen mehr Sicherheit.
Und irgendwo dahinter die Frage:
Wann ist eigentlich genug?
Und vielleicht kennst du genau diesen Moment. Dieses leises Zögern im Hintergrund. Dieses Gefühl, noch nicht so weit zu sein.
Noch nicht klar genug. Noch nicht sicher genug. Oft nennen wir das Imposter-Syndrom.
Doch im Kern geht es vielleicht manchmal weniger um fehlendes Selbstvertrauen – sondern um die Art, wie unser Verstand arbeitet.
Ich habe das Thema gedanklich mal mit in den Wald genommen. Manche Gedanken sind mit weiter gewandert, andere haben sich schon am Parkplatz verabschiedet.
Lass uns mal einen genauen Blick darauf werfen und das Human Design dazu nehmen.
Wenn der Verstand nach Sicherheit sucht
Im Human Design schauen wir auf neun Zentren in unserem Chart (das ist unsere Blaupause).
Sie beschreiben unterschiedliche Bereiche unserer Wahrnehmung, Verarbeitung und Bewusstheit.
Diese Zentren können entweder definiert oder undefiniert sein.
Ein definiertes Zentrum ist konstant aktiv. Hier steht eine stabile Energie zur Verfügung, auf die ein Mensch immer wieder zurückgreifen kann. Es prägt, wie jemand denkt, fühlt, reagiert und handelt.
Ein undefiniertes Zentrum ist offen und rezeptiv. Hier wird Energie von außen aufgenommen, verstärkt und verarbeitet.
Dadurch entsteht eine größere Sensibilität für Einflüsse aus der Umgebung – und gleichzeitig eine größere Variabilität im Erleben.
Weder definiert noch offen ist besser oder schlechter. Beides beschreibt unterschiedliche Funktionsweisen im System.
Eines dieser Zentren ist das Ajna-Zentrum. Es gehört zu den mentalen Bewusstheitszentren und steht in direktem Zusammenhang mit Denken, Konzeptbildung und mentaler Verarbeitung.
Ist dieses Zentrum offen, bist du es mental auch. Du kannst Gedanken, Konzepte und Perspektiven anderer aufnehmen, verarbeiten, bewerten und erkennen, was davon Substanz hat. Du bist nicht auf eine Denkweise festgelegt. Du kannst Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Mit unterschiedlichen Menschen zu unterschiedlichen gedanklichen Ergebnissen kommen.
Und genau darin liegt eine große Stärke – Aber auch eine Herausforderung.

Wenn mentale Offenheit sich wie Unsicherheit anfühlt
Wenn du allein über etwas nachdenkst, kann es anstrengend werden, mentale Stabilität zu finden. Dann tauchen Gedanken auf wie: Reicht das, was ich weiß? Was, wenn ich mich morgen anders sehe? Was, wenn andere mehr Sicherheit ausstrahlen als ich? Im Offenen Ajna kann daraus die Angst entstehen, wie ein Fähnchen im Wind zu sein.
Vielleicht glaubst du, du müsstest eine feste Meinung haben. Eine klare Haltung. Etwas, das du jederzeit sicher vertreten kannst. Und wenn das nicht da ist, wirkt es schnell so, als würdest du „nicht genug wissen“.
Manche beginnen dann, besonders stark zu argumentieren. Andere ziehen sich zurück. Wieder andere versuchen mitzuhalten, mitzudenken, mitzuwissen – um nicht weniger klug zu wirken.
Dabei wird Offenheit plötzlich als Schwäche missverstanden. Als Zeichen dafür, nicht clever genug zu sein.
Methodenoffen statt festgelegt
Gerade im Trainer:innen-Alltag zeigt sich die Qualität eines offenen Ajna besonders deutlich.
Du bist methodenoffen.Nicht, weil du dich nicht entscheiden kannst. Sondern, weil du wahrnehmen kannst, dass nicht jede Methode zu jedem Hund, jedem Menschen und jeder Situation passt.
Du nimmst auf. Du beobachtest. Du prüfst innerlich. Und wählst dann das, was im Moment stimmig wirkt.
Das bedeutet nicht Beliebigkeit. Es bedeutet Beweglichkeit.
Und genau das kann verunsichern. Denn in einer Welt, in der klare Methoden, feste Konzepte und eindeutige „So macht man das“-Antworten gefragt sind, fühlt sich Methodenoffenheit schnell an wie:
nicht festgelegt sein
keine klare Linie haben
nicht eindeutig positioniert sein
Dabei ist es oft genau das Gegenteil. Methodenoffene Trainer:innen arbeiten nicht unscharf – sie arbeiten kontextsensibel. Sie sehen den Hund. Den Menschen. Die Situation. Und entscheiden daraus. Nicht aus einem starren System heraus, sondern aus Wahrnehmung.
Das offene Ajna kann hier eine enorme Stärke sein: Du kannst unterschiedliche Ansätze nebeneinander halten, ohne dich sofort auf einen festlegen zu müssen. Du musst nicht „die eine Methode“ vertreten. Du darfst Räume öffnen, in denen Entwicklung möglich ist.
Und vielleicht ist genau das eine der Qualitäten, die Training heute braucht.
Der Denkfehler dahinter?
Das offene Ajna-Zentrum ist nicht dafür da, Sicherheit zu produzieren. Es ist dafür da, die Vielfalt zu sehen. Gedanken zu bewegen. Konzepte zu prüfen. Unterschiedliche Perspektiven miteinander in Kontakt zu bringen.
Du musst keine feste Meinung haben.
Du musst nichts endgültig erklären.
Du musst nicht „recht behalten“.
Und vor allem: Dein Verstand ist nicht der Ort, an dem Entscheidungen für dein Leben entstehen müssen. Trotzdem versuchen viele genau das. Sie suchen Antworten im Kopf.
Warten auf mentale Klarheit. Auf den Moment, in dem sich alles logisch richtig anfühlt.
Und bleiben stehen.
Was im Traineralltag passiert
Gerade im Hundetrainer-Business sehe ich das total oft. Menschen mit feinem Gespür. Mit Erfahrung. Mit einem echten Blick für Zusammenhänge.
Und gleichzeitig diese inneren Gedanken:
„Ich weiß, was ich davon halte … aber wie erkläre ich das so, dass es sicher klingt?
Und was, wenn jemand nachfragt?
Oder mich nicht versteht?
Oder mich für unklar hält?“
Also lieber noch warten. Noch weiterdenken. Noch mehr absichern. Dabei ist genau diese mentale Beweglichkeit oft das, was Trainer:innen besonders macht. Sie können sich sehr flexibel auf Menschen einstellen. Auf Hunde. Auf Situationen.
Sie denken nicht in starren Konzepten – sondern im Kontakt.
Wissen ist nicht das eigentliche Kriterium
Die Frage ist nicht:
Weißt du genug?
Die Frage ist:
Kannst du wahrnehmen, was gerade gebraucht wird?
Kannst du zuhören, statt sofort zu erklären? Kannst du Perspektiven öffnen, statt Antworten festzulegen?
Menschen mit offenem Ajna sind oft genau darin stark. Nicht im Festlegen. Sondern im Mitdenken. Im Verbinden. Im Spiegeln.
Und genau das ist im Training, im Coaching, im Begleiten so wertvoll.
Wenn Zweifel leiser werden dürfen
Ein großer Schritt ist es, zu erkennen:
Ich muss keine feste mentale Sicherheit herstellen.
Ich darf beweglich bleiben.
Ich darf Dinge heute so sehen – und morgen anders.
Es gibt keine ultimative Meinung. Keine endgültige Wahrheit.
Und mein Wert entsteht nicht daraus, wie überzeugend ich etwas erkläre. Sondern daraus, wie präsent ich im Kontakt bin.
Vielleicht braucht es kein weiteres Jodel-Diplom
Vielleicht braucht es kein weiteres Zertifikat. Keine perfekte Erklärung. Keine feste Meinung. Vielleicht braucht es einfach den Mut, das weiterzugeben, was du bereits siehst, erlebst und verstehst.
Nicht als fertige Wahrheit. Sondern als Einladung zum Mitdenken. Denn genau darin liegt die Schönheit des offenen Verstandes:
Er hält Räume offen. Er verbindet Perspektiven. Er erlaubt Entwicklung.
Und manchmal ist genau das der Moment, in dem „genug“ entsteht
Wie arbeitet dein Verstand eigentlich wirklich?

Hier kommst du zum Download
Wenn du beim Lesen gemerkt hast, dass dich dieses Thema berührt, dann könnte ein Blick auf dein eigenes Ajna-Zentrum unglaublich aufschlussreich sein.
Ich habe dir einen kleinen Guide zusammengestellt:
„Offenes oder definiertes Ajna – was das für dich als Trainer:in bedeutet“
Darin erfährst du:
woran du erkennst, ob dein Ajna offen oder definiert ist warum mentale Unsicherheit nichts mit fehlender Kompetenz zu tun hat
weshalb Methodenoffenheit eine Stärke sein kann
und welche Rolle dein Verstand im Training wirklich spielt
Du kannst dir den Guide hier kostenfrei herunterladen:
[Download-Button]
Vielleicht erkennst du dich darin wieder.
Und siehst dich ein Stück klarer.
von Nicole | Feb. 6, 2026 | Aktuell, Revier Gezwitscher
Deine Art zu arbeiten finden – statt der nächsten Methode folgen
In den letzten Jahren habe ich viele Hundetrainer:innen begleitet, die unglaublich viel können. Sie haben Ausbildungen gemacht. Fortbildungen besucht. Bücher gelesen. Methoden kennengelernt. Und trotzdem gibt es irgendwann diesen Moment:
Den Moment, in dem sie innehalten und sich fragen:
Wie möchte ICH eigentlich arbeiten? Nicht so, wie man es halt „macht“. Sondern wirklich.
Wenn Wissen allein nicht mehr reicht
Am Anfang der Selbstständigkeit ist vieles klar. Man lernt, sammelt, probiert aus. Übernimmt Konzepte. Orientiert sich an anderen. Das ist gut so. Es gibt Sicherheit. Doch irgendwann entsteht ein leises Gefühl. So ein Ziehen im Hintergrund. So, als würde sich innerlich etwas sortieren wollen.
Man merkt: Ich kann viel. Ich weiß viel. Und doch fühlt sich mein Arbeiten manchmal nicht ganz nach mir an.
Dann beginnt oft die Suche nach der nächsten Methode. Dem nächsten Coaching. Der nächsten Strategie. Doch manchmal liegt die Antwort nicht im Außen.
Sondern in der Frage:
Wie arbeite ich eigentlich „von Natur“ aus?
Die eigene Arbeitsweise erkennen
Jeder Mensch bringt eine eigene Art zu arbeiten mit. Eine eigene Art, Entscheidungen zu treffen. Eine eigene Art, mit Menschen zu sein. Manche arbeiten gern kontinuierlich und vertiefend. Andere punktuell und sehr fokussiert. Wieder andere initiieren gern Neues oder begleiten in bestimmten Phasen.
All das ist nicht besser oder schlechter. Es ist einfach unterschiedlich.
Schwierig wird es nur, wenn wir versuchen, in Arbeitsweisen zu passen, die nicht wirklich zu uns gehören. Dann fühlt sich selbst ein gut laufendes Business manchmal anstrengend an.
Oder unklar.
Oder unruhig.
Human Design als Orientierung
In meiner Arbeit nutze ich Human Design als Landkarte. Als Möglichkeit, Zusammenhänge zu erkennen. Und die eigene Arbeitsweise besser zu verstehen. Wenn wir sehen, wie wir Entscheidungen treffen, wie unsere Energie funktioniert und wie wir mit anderen wirken, entsteht oft etwas sehr Wertvolles:
Erleichterung.
Plötzlich wird verständlich, warum manches so gut funktioniert. Und anderes sich immer wieder schwer anfühlt. Aus diesem Verständnis heraus entsteht eine neue Klarheit:
Welche Art zu arbeiten passt wirklich zu mir?
Und welche Angebotsformate sind langfristig stimmig für mich?
Ein ruhiger Einstieg in diese Fragen
Genau aus dieser Arbeit heraus ist der Potenzial-Navigator entstanden.
Ein kleines Workbook, das dich dabei unterstützt, deine eigene Art zu arbeiten klarer zu sehen und ein Gefühl für passende Angebotsformate zu entwickeln.
Du brauchst dafür etwa 15 Minuten. Einen ruhigen Moment. Vielleicht eine Tasse Tee.
Mehr nicht.
Der Potenzial-Navigator ist eine Einladung, deinen eigenen Blick zu sortieren und wieder klarer zu erkennen, was wirklich zu dir passt.
Wenn du magst, schau gern einmal hinein:

Zum Potentialnavigator (Klick)
Vielleicht ist genau jetzt ein guter Moment dafür.
Waldige Grüße
Nicole 🌿
von Nicole | Jan. 7, 2026 | Aktuell, Revier Gezwitscher, Uncategorized
… und warum genau diese unsere größte Stärke sein können!
Es sind einzelnen Momente die jetzt im Rückblick ein klares Bild für mich schaffen:
Eine kurze WhatsApp-Nachrichtenhier, eine kurze Sprachnachrichten über den Insta-Messenger, ein paar Nachfragen zwischendurch.

Immer wieder ging es um Technik.
Online-Kurse. Plattformen. Einstellungen.
„Welchen Knopf muss ich drücken, damit das funktioniert?“
„Hier ist noch irgendwo ein Haken nicht gesetzt – siehst du das?“
„Wie hast du das gelöst mit deinen Kursen?“
Und jedes Mal konnte ich ziemlich schnell antworten. Nicht unbedingt, weil ich mir dann stundenlang Gedanken gemacht hätte.
Sondern weil ich mit dem System, mit dem ich arbeite, sofort sehe, wo es hakt.
Für mich fühlte sich das total banal an. Kurz schauen. Antwort geben. Fertig.
Bis irgendwann eine Nachricht kam, die mich ließ:
„Du bist und bleibst für mich meine Technik-Fee.“
Im ersten Moment war ich ein wenig irritiert – und ehrlich gesagt auch ein bisschen amüsiert.
„Technik-Fee?“
Ich hab´ eher gedacht ich bin die „Waldfee“.
Draußen. Klar. Erdverbunden. Technik ist für mich Mittel zum Zweck, nicht Identität.
Und genau da habe ich etwas Spannendes gesehen. Denn während ich innerlich noch sortierte, warum sich diese Zuschreibung für mich so fremd anfühlte, wurde mir etwas klar:
Was uns leichtfällt, nehmen wir oft gar nicht als Qualität wahr.
Wenn Leichtigkeit für dich nicht sofort greifbar ist
Im Coaching, im Training, im Tierbusiness erlebe ich das immer wieder. Trainer:innen, die sagen:
- „Das ist doch nichts Besonderes.“
- „Das kann doch jeder.“
- „Da habe ich mir nie Gedanken drüber gemacht.“
Und genau das ist der Punkt.
Deine größten Qualitäten sind oft die, über die du nie nachdenken musst. Weil sie einfach da sind. Weil du sie lebst. Weil sie so selbstverständlich sind wie Atmen.
Das Problem daran:
👉 Was selbstverständlich ist, wird nicht benannt.
👉 Was nicht benannt wird, wird nicht wertgeschätzt.
👉 Und was nicht wertschätzt wird, verschwindet im Hintergrund.
Die blinden Flecken im eigenen Können
Gerade im Hundetraining und im Tierbusiness passiert etwas sehr Typisches:
Wir vergleichen uns.
Mit Methoden.
Mit Konzepten.
Mit Außenwirkung.
Und übersehen dabei, wie wir arbeiten.
Vielleicht bist du:
- diejenige, bei der Menschen plötzlich ruhig werden
- der Trainer, der Dinge klar strukturiert, ohne Druck
- diejenige, die Zusammenhänge erkennt, bevor andere sie aussprechen
- der Mensch, der Komplexes einfach erklären kann
- die, die merkt, wann etwas zu viel ist – für Hund und Mensch
Aber weil dir das leichtfällt, denkst du:
„Das ist doch normal.“
Nein.
Das ist es nicht.
Warum das Erkennen dieser Qualitäten so wichtig für dich sind
Im Hundetraining geht es längst nicht mehr nur um Technik.
Es geht um:
- Orientierung
- Sicherheit
- Beziehung
- Übersetzung zwischen Mensch und Hund
und darum, Räume zu halten, in denen Lernen überhaupt möglich wird
Viele Trainer:innen haben sich ihr Fachwissen hart erarbeitet.
Aber ihre eigentliche Wirksamkeit liegt woanders.
Nicht in der Methode. Sondern in der Art, wie sie:
- beobachten
- erklären
- begleiten
- Grenzen setzen
- Ruhe reinbringen
- Komplexität reduzieren
Und genau diese Dinge werden oft nicht als Talent gesehen – sondern als „so bin ich halt“.
Deine Superpower fühlt sich für dich unspektakulär an
Vielleicht ist das der entscheidende Gedanke:
Deine Superpower fühlt sich für dich nicht groß an –
sondern selbstverständlich.
Und genau deshalb brauchst du manchmal den Blick von außen.
Oder einen Moment der ehrlichen Reflexion.
Um das sichtbar zu machen, was längst da ist.
Was ist deine geheime Superpower – die du selbst kaum wahrnimmst?
Nicht die, für die du gelobt wirst. Sondern die, bei der andere sagen:
„Das fühlt sich bei dir irgendwie leichter an.“
Hier findest du 5 Reflexionsfragen, die dir auf die Spur helfen

Hier kommst du zum Download für 0 Euro (klick)
Vielleicht bist du keine Technik-Fee. Vielleicht bist du auch eine Waldfee.
Oder etwas ganz anderes. Aber was auch immer es ist:
Es lohnt sich, hinzusehen.
Um das zu würdigen, was du mit Leichtigkeit längst in dir trägst.
Und vielleicht ist genau das der Moment, in dem du beginnst, deine eigene Art im Tierbusiness bewusster zu leben – statt dich an dem zu messen, was laut sichtbar ist.
Eine kleine Einordnung zum Schluss
Wenn ich das Ganze ins Human Design übersetze, muss ich ein bisschen schmunzeln.
Ich bin Projektorin – und Projektor:innen sind genau dafür da: Systeme, Strukturen und Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen. Für mich fühlt sich das völlig normal an. Nicht besonders. Nicht erwähnenswert. Es ist einfach da.
Wo du noch schauen kannst:
Im Human Design unterscheiden wir zwischen zwei Ebenen:
der Persönlichkeitsseite – das, was uns selbst sehr bewusst ist – und der Design-Seite – Qualitäten, die wir oft erst über das Außen kennenlernen.
Durch Rückmeldungen. Spiegelungen. Sätze wie diesen.
Und genau so lernen wir uns Stück für Stück kennen. Nicht allein im stillen Kämmerlein, sondern im Kontakt mit anderen.
Wenn du spürst, dass du deine eigenen Qualitäten tiefer verstehen möchtest – die offensichtlichen und die, die dir selbst noch gar nicht klar sind –
dann melde dich gerne bei mir. Manche Dinge müssen nicht lauter werden.
Nur bewusster.
Waldige Wald-Technik-Fee Grüße
Nicole
von Nicole | Jan. 2, 2026 | Aktuell, Revier Gezwitscher
Warum es nicht mehr um schneller, höher, weiter geht – sondern um Haltung und Wirken
Es ist der 2. Januar.
Ein stiller Tag zwischen den Jahren. Es fühlt sich noch nicht nach „Jetzt geht es endlich los!“ an, sondern ich kroose (Kölsch für: rumwühlen) in Schubladen rum, der Weihnachtsbaum wird wieder in die Freiheit entlassen und die letzten Geschenkpapierschnipsel werden unter der Couch herausgefischt,
Bei solchen Aktivitäten höre ich fast immer Podcasts.
Dieses Mal die Lanz & Precht-Folge 226.
Zu Gast war die Zukunftsforscherin Florence Gaub.
Und mitten in einem Gespräch über Zukunft, Gesellschaft und Wandel fiel sinngemäß dieser Gedanke:
Wir kommen an einen Punkt, an dem wir uns nicht mehr über das definieren können,
was wir haben, sondern über das, was wir sind – und wie wir wirken.
Moment.
Ich habe erst mal die Pause-Taste gedrückt.
Zurückgespult.
Und mir diesen Satz noch einmal angehört.
Da wurde gerade etwas auf den Punkt gebracht, was mich schon seit langer Zeit beschäftige.
Selbstwirksamkeit – und warum dieser Begriff gerade jetzt wichtig wird
Denn im Kern geht es genau darum: Selbstwirksamkeit.
Ein Begriff aus der Psychologie, geprägt von Albert Bandura.
Er beschreibt die Überzeugung eines Menschen, durch eigenes Handeln etwas bewirken zu können.
Kurz gesagt:
Ich bin nicht ausgeliefert – ich kann gestalten.
Lange Zeit wurde Selbstwirksamkeit stark über Tun definiert: Ziele erreichen, Probleme lösen, Ergebnisse produzieren!
Gerade im beruflichen Kontext wurde sie messbar gemacht:
Umsatz, Reichweite, Abschlüsse, sichtbarer Erfolg.
Und genau hier – so erlebe ich es – beginnt sich etwas zu verschieben.
Wenn das alte Erfolgsmodell an seine Grenzen kommt
Vielleicht spürst du das in deiner Hundeschule oder generell im Tierbusiness ja auch:
- Mehr Methoden bringen nicht automatisch Klarheit.
- Mehr Wachstum bringt nicht automatisch Sicherheit.
- Mehr Vergleich sorgt nicht automatisch für Orientierung.
Man kann fachlich exzellent sein und sich trotzdem innerlich leer fühlen. Man kann alles „richtig“ machen und trotzdem das Gefühl haben, am eigenen Kern vorbeizuarbeiten.
Florence Gaub beschreibt diesen gesellschaftlichen Wandel sehr treffend:
In Zeiten von Unsicherheit, Dauerkrisen und schnellem Wandel verlieren äußere Sicherheiten an Bedeutung.
Das alte Narrativ
„Ich bin wertvoll, weil ich viel leiste oder besitze“
greift für viele nicht mehr zuverlässig.
Was bleibt, ist eine andere Frage:
Wer möchte ich sein – auch dann, wenn es unruhig wird?
Vom Haben zum Sein
(ohne Räucherstäbchen)
Dieser Perspektivwechsel hat nichts mit Rückzug oder Weltflucht zu tun. Und er kommt ganz sicher nicht mit dem Räucherstäbchen daher.
Er ist – meiner Meinung nach – eine notwendige Anpassung an eine Welt, die sich nicht mehr so kontrollieren lässt wie früher.
Denn:
- Haben ist endlich.
- Leistung ist schwankend.
- Status ist vergleichbar – und damit fragil.
Das Sein dagegen:
- ist innerlich verankert
- wirkt auch ohne Bühne
- bleibt, selbst wenn äußere Strukturen wackeln
Und genau hier verändert sich auch das Verständnis von Selbstwirksamkeit.
Sie wird weniger zu einer Frage von:
Was schaffe ich? und mehr zu einer Frage von: Was leitet mich in meinem Handeln?
Was das mit dem Tierbusiness zu tun hat
Gerade in der Arbeit mit Menschen und Tieren zeigt sich dieser Wandel besonders deutlich.
Denn hier arbeiten wir:
- mit Lebewesen
- mit Beziehungen
- mit Nervensystemen
- mit Vertrauen
Hund und Mensch lassen sich nicht dauerhaft „optimieren“.
Viele Trainer:innen kommen genau deshalb an einen Punkt, an dem sie merken:
Ich kann nicht noch schneller, lauter oder härter arbeiten – ohne mich selbst zu verlieren.
Selbstwirksamkeit zeigt sich hier nicht darin, alles im Griff zu haben, sondern darin, klar zu bleiben, auch wenn es komplex wird und zu wissen das man auf sich selber verlassen kann.
Selbstwirksamkeit im neuen Verständnis
In einem zeitgemäßen, zukunftsfähigen Verständnis bedeutet Selbstwirksamkeit:
- Ich kenne meine Werte – und handle danach.
- Ich weiß, wofür ich stehe – auch wenn das nicht jedem gefällt.
- Ich vertraue darauf, dass mein Wirken Spuren hinterlässt, selbst wenn es nicht sofort messbar ist.
Ganz praktisch im Tierbusiness:
- Ich muss nicht jede Methode anbieten.
- Ich darf langsamer arbeiten, wenn es der Beziehung dient.
- Ich darf Nein sagen – zu Kund:innen, Formaten oder Erwartungen, die nicht passen.
Das ist keine Schwäche. Das ist reife Selbstwirksamkeit.
„Zukunft ist kein Plan – Zukunft ist ein Gefühl“
Ein weiterer Gedanke aus dem Gespräch mit Florence Gaub hat mich besonders berührt:
Zukunft ist kein objektiver Ort.
Zukunft ist ein Gefühl.
Wenn das stimmt – und vieles spricht dafür – dann entscheidet sich unsere Zukunft nicht allein in Strategien oder Konzepten,
sondern in unserer inneren Haltung.
Fühle ich mich:
- handlungsfähig oder ausgeliefert?
- verbunden oder getrieben?
- klar oder permanent unter Druck?
Im Tierbusiness heißt das:
Die Art, wie wir arbeiten, formt nicht nur unsere Gegenwart – sondern auch die Zukunft unseres Wirkens.
Nicht schneller. Sondern stimmiger.
Vielleicht ist das die eigentliche Einladung dieser Zeit:
- Nicht noch ein Tool.
Nicht noch ein System.
Nicht noch ein höheres Ziel.
Sondern:
- mehr Klarheit
- mehr innere Ausrichtung
- mehr Vertrauen in das eigene Sein
Denn echte Selbstwirksamkeit entsteht dort,
wo wir nicht gegen uns arbeiten.
P.S.: Noch eine Beobachtung zum Schluss
In der letzten Zeit habe ich viele Trainerinnen durch Human Design Readings begleitet.
Und ehrlich gesagt: Die meisten kommen nicht mit der Frage „Was soll ich jetzt anders machen?“
Sondern eher mit so einem Gefühl von
„Irgendwie weiß ich viel – aber es fühlt sich nicht immer rund an.“
Was dann oft passiert, ist ziemlich unspektakulär. Kein Aha-Feuerwerk. Kein neuer Masterplan. Aber etwas verschiebt sich.
Sie gehen aus diesen Gesprächen oft:
- ein bisschen sortierter im Kopf
- sicherer in ihren Entscheidungen
- und spürbar entspannter in dem, wie sie arbeiten
Nicht, weil plötzlich alles klar ist, sondern weil sie sich selbst wieder besser einordnen können.
Wenn du Lust hast, genau dort anzusetzen – ruhig, ohne Druck und mit Human Design als unterstützendem Werkzeug –
schau dir hier gerne meine Readings an:
👉 Zu den Readings
Waldige Grüße
Nicole
von Nicole | Nov. 11, 2025 | Aktuell, Revier Gezwitscher
Warum Verweisen Denken, Kommunikation und Beziehung fördert
Das Dummy lag gut sichtbar – aber für Frieda eben unerreichbar.
Ich hatte ihn in eine kleine Senke geworfen, zwischen Wurzeln und Äste.
„Hol ihn dir!“, sagte ich, und Frieda stürmte los.
Doch dann blieb sie stehen. Schaute.
Ein Schritt nach vorn, wieder zurück.
Ein fragender Blick zu mir. Ein kurzer Laut.
Und dann begann sie zu überlegen.
Da war dieser Moment, in dem ich dachte:
Jetzt wird’s richtig spannend.
Denn genau hier entsteht Kommunikation.
Frieda wusste, wo das Dummy war – aber sie kam nicht dran.
Und sie musste einen Weg finden, mir das mitzuteilen.
Ich beobachtete, wie sie verschiedene Strategien ausprobierte:
Erst versuchte sie es mit Bellen. Dann mit Blicken. Dann ging sie einige Schritte in meine Richtung, stoppte wieder, lief zurück.
Wir waren mitten in einem echten Gespräch – ganz ohne Worte.
Und genau das ist Verweisen.
Was Verweisen wirklich bedeutet
Verweisen kommt ursprünglich aus der Jagdhundearbeit:
Ein Hund wird zur Suche geschickt, findet das Wild – kann es aber nicht apportieren, etwa weil es zu schwer ist oder weil ein Hindernis im Weg liegt.
An diesem Punkt hat der Hund einen Konflikt.
Der Hund muss eine Lösung finden, wie er seinem Menschen mitteilen kann, dass er fündig geworden ist.
Er zeigt also an, dass er etwas gefunden hat – ohne es zu bringen.
Im jagdlichen Kontext ist das hochfunktional.
Aber auch im Alltag ist es eine großartige Möglichkeit, in die feine Kommunikation mit dem Hund einzutauchen.
Denn was passiert da eigentlich?
Dein Hund lernt, dich um Hilfe zu bitten.
Er lernt, dass du Teil der Lösung bist.
Und du lernst, seine feinen Signale zu lesen – statt nur auf Kommandos zu setzen.
Warum das auch für Familienhunde spannend ist
Vielleicht denkst du: „Aber ich habe doch keinen Jagdhund!“
Egal – Verweisen ist für jeden Hund eine wunderbare Aufgabe.
Denn:
Es fördert Selbstständigkeit und Problemlöseverhalten
Es stärkt die Beziehung zwischen dir und deinem Hund
Und es bringt Ruhe in die gemeinsame Arbeit
Viele Hunde zeigen solche Strategien übrigens ganz natürlich:
Wenn sie dir zum Beispiel etwas zeigen wollen, was unter dem Sofa liegt.
Oder wenn sie dich mit Blicken und Bewegungen zu einem bestimmten Ort führen.
Das ist nichts anderes als ein Verweisen im Alltag.
Der feine Unterschied
Beim klassischen Apportieren löst der Hund die Aufgabe allein: finden, bringen, abgeben.
Beim Verweisen dagegen geht es um Interaktion.
Darum, dass der Hund nicht aufgibt, wenn er an eine Grenze stößt – sondern sich aktiv an dich wendet.
Das braucht Vertrauen, feine Beobachtungsgabe und ein echtes Miteinander.
Für Trainer:innen: Warum Verweisen im Unterricht so wertvoll ist
Gerade in der Arbeit mit jagdlich motivierten Hunden eröffnet das Thema Verweisen neue Wege:
Es stärkt die Kooperation, weil der Mensch Teil der Lösung ist
Und es fördert mentale Auslastung auf einem hohen, respektvollen Niveau
Auch für Familienhunde bietet es tolle Chancen, um die Kommunikation zu verfeinern, Frustrationstoleranz zu fördern und die Bindung zu vertiefen.
Häufige Fragen zum Verweisen
- Muss mein Hund apportieren können, um zu verweisen?
Nein. Verweisen kann unabhängig vom Apportieren aufgebaut werden. Wichtig ist, dass dein Hund gerne sucht und motiviert ist, mit dir zu kommunizieren.
- Wie beginne ich am besten?
Starte mit kurzen Distanzen und gut sichtbaren Gegenständen. Belohne, wenn dein Hund dir deutlich zeigt, dass er etwas gefunden hat – z. B. durch Blick, Laut, Hinsetzen oder Herkommen und wieder Zurücklaufen.
- Was, wenn mein Hund gar nichts „sagt“?
Dann darfst du kreativ werden. Manchmal hilft es, kleine Situationen zu schaffen, in denen du Hilfe brauchst – etwa ein Dummy unter einem Ast. Beobachte, wie dein Hund reagiert. Jede Form von Kommunikation ist wertvoll.
- Und was, wenn er einfach selbst lösen will?
Super – das zeigt Eigenständigkeit. Im nächsten Schritt darfst du ihm zeigen, dass gemeinsames Lösen noch erfolgreicher ist.
Wenn du tiefer eintauchen willst …
Dann komm mit ins Online-Seminar „Such verloren – Next Level! Das Ding mit dem Verweisen“
📆 Sonntag, 23. November 2025 | 🕙 10:00–13:00 Uhr
💻 Online via Zoom – inkl. Austausch, Praxisbeispielen & Unterlagen
Dort gehen wir genau diesen Momenten nach, in denen dein Hund innehält, überlegt – und plötzlich dich anschaut.
Denn das ist der Beginn echter Teamarbeit.
➡️ Hier kannst du dich anmelden.
von Nicole | Nov. 1, 2025 | Aktuell, Revier Gezwitscher, Uncategorized
Über den Moment in dem Erfahrung zu Führung wird
Heute Morgen hatte ich wieder so einen dieser besonderen Momente, die mich mitten ins Herz treffen.
Ein kurzer Austausch mit einer Kundin – und plötzlich war da dieses warme Gefühl: Wow. Schau mal, was da gewachsen ist.
Sie begleitet mich schon seit 2022 durch verschiedene Kurse.
Wir haben über Wild, Wald, Hunde und Haltung gesprochen, über Strukturen, Methoden und über dieses leise „Warum“, das uns beide immer wieder antreibt.
Heute bat sie mich um eine Bescheinigung – über all die Kurse, die sie bei mir absolviert hat.
Und während ich das zusammenstellte, fiel mir auf, wie viel mehr da eigentlich dahintersteckt.
Es ist nicht nur eine Liste an Fortbildungen.
Es ist ein Weg.
Ihr Weg.
Von der Jagdhundeführerin hin zur Jagdhundausbilderin.
Von der, die „mitgeht“, zur der, die führt.
Mit Klarheit, Bewusstsein und einer ganz eigenen Haltung.
Ich durfte zuschauen, wie sie Stück für Stück ihren Platz gefunden hat – in einer Welt, in der es manchmal gar nicht so leicht ist, bei sich zu bleiben.
Sie hat gelernt, hinzuhören – auf sich, auf ihre Hunde, auf das, was ihr wichtig ist.
Und sie hat es geschafft, das Ganze nicht nur zu wissen, sondern zu leben.
Mich berührt das zutiefst.
Weil ich weiß, wie viel Mut es braucht, den eigenen Weg zu gehen – nicht den lautesten, nicht den bequemsten, sondern den, der sich im Inneren richtig anfühlt. Gerade in der Jagdhundeausbildung, wo Tradition und Haltung manchmal so eng beieinander liegen, dass kaum Luft bleibt für das Dazwischen. Aber genau da liegt die Veränderung.
In diesem bewussten „Ich mache das auf meine Weise. Mit Herz, mit Verstand, mit Verantwortung“.
Ich glaube, das ist das Schönste, was man als Mentorin erleben kann:
Wenn Menschen anfangen, das, was sie gelernt haben, mit ihrer ganz eigenen Energie zu füllen – und daraus etwas erschaffen, das wirklich ihres ist.
Das ist das, was mich erfüllt.
🐾 Ein Gedanke, den ich heute mitgenommen habe:
Es geht nicht darum, was wir lehren.
Sondern darum, was andere durch unsere Begleitung in sich selbst entdecken.
In den letzten Wochen haben wir auch einmal gemeinsam in ihr Human Design geschaut.
Sie ist Manifestorin – mit Milzautorität. Und plötzlich ergab so vieles Sinn.
Diese Klarheit im Hier und Jetzt, dieses innere Wissen, was jetzt dran ist – ohne lange abzuwägen.
Dieses instinktive, klare „Ja, das ist mein Weg.“ Manifestorinnen gehen nicht im Gleichschritt mit der Welt – sie erschaffen ihren eigenen Rhythmus.
Und genau das sehe ich bei ihr: Sie führt nicht, um zu führen. Sie inspiriert, indem sie geht.
Waldige Grüße
Nicole
Was ist der Unterschied zwischen einem Jagdhundeführer und einer Jagdhundausbilderin?
Ein Jagdhundeführer arbeitet in der Regel mit seinem eigenen Hund im jagdlichen Einsatz – er führt ihn im Revier, bei Prüfungen oder auf der Jagd. Eine Jagdhundausbilderin hingegen begleitet andere Mensch-Hund-Teams auf ihrem Weg, bildet Hunde und Halter:innen aus und bereitet sie auf Brauchbarkeits- und Anlagenprüfungen vor. Es ist der Schritt vom Führen ins Vermitteln – mit Fachwissen, Erfahrung und einer klaren Haltung.
Welche Voraussetzungen braucht man, um Jagdhundausbilder:in zu werden?
Grundvoraussetzung ist der Jagdschein – also die abgeschlossene Jägerprüfung. Ebenso wichtig ist, dass du selbst Hunde jagdlich geführt hast und praktische Erfahrung im Revier mitbringst. Darauf aufbauend kannst du dich in verschiedenen Bereichen weiterbilden – z. B. über mein Programm „Wildfangs Waldcoach“ oder „Coaching für Wilddiebe®“, wo du lernst, Jagdverhalten mit Tiefe und Struktur zu verstehen und an andere weiterzugeben.
Warum ist Bewusstsein im Hundetraining so wichtig?
Weil echtes Verständnis nicht bei der Methode beginnt, sondern bei der inneren Haltung.
Wer sich selbst kennt, führt klarer, begleitet ruhiger und erkennt, wo Training auf Beziehung trifft.
Darum geht es in meiner Arbeit: Training, das nicht „funktioniert“, sondern verbindet.
Was bedeutet es, als Manifestorin zu arbeiten – im Human Design oder im Hundetraining?
Manifestorinnen handeln aus einem inneren Impuls heraus – klar, direkt und oft mutig.
Im Training zeigt sich das als die Fähigkeit, eigene Wege zu gehen, Strukturen zu schaffen und Veränderung anzustoßen, ohne sich anzupassen. Diese Energie kann unglaublich inspirierend wirken – auf Hunde, Menschen und das Umfeld.
Kann Human Design im Hundetraining wirklich unterstützen?
Ja, weil es Bewusstsein schafft.
Human Design zeigt, wie du Entscheidungen triffst, wie du führst und kommunizierst.
Wenn du dich selbst besser verstehst, erkennst du, wie du auch im Training stimmiger wirkst – klar, ruhig und mit mehr Leichtigkeit.
Wenn du spürst, dass du mit deiner Arbeit tiefer gehen möchtest –
nicht nur an der Oberfläche trainieren, sondern Haltung leben –
dann begleite ich dich gern ein Stück auf diesem Weg.
Schau gerne mal bei meinen Coachings zum TheHundetrainer:in dir meine Online-Programme an und finde den Einstieg, der zu dir passt:
👉 mein-wildfang.de
Für Trainer:innen, die wissen:
Echte Verbindung beginnt dort, wo Klarheit und Natur sich begegnen. 🌲