WaidmannsChill  Der Weg zu mehr Ruhe und Gelassenheit

WaidmannsChill Der Weg zu mehr Ruhe und Gelassenheit

Ruhe und Gelassenheit – Der Schlüssel zum perfekten Einstieg ins Training und den entspannten Alltag

Stell dir vor, du stehst mit deinem Hund inmitten eines wildreichen Waldes. Überall raschelt es, Vögel fliegen auf, und der Wind trägt die verschiedensten Düfte mit sich. Dein Hund hat alle Sinne auf Empfang gestellt ob der spannenden Dinge die da kommen werden. Und du? Du fühlst die Anspannung in dir aufsteigen, weil du genau weißt, was dich gleich sehr wahrscheinlich erwarten wird. In solchen Momenten wünschst du dir wahrscheinlich nichts sehnlicher, als dass dein Hund ruhig bleibt, ansprechbar ist und ihr die gemeinsame Zeit im Wald genießen könnt – ohne Stress, ohne Ziehen an der Leine, einfach in völliger Gelassenheit.

Das ist bestimmt eine Story die du als Trainer schon 1000 mal von Hundehaltern gehört hast!

Genau hier setzt WAIDMANNSCHILL an.

Warum Ruhe und Gelassenheit so entscheidend sind

Ruhe und Gelassenheit sind nicht nur für uns Menschen essenziell, sondern auch für unsere Hunde, die mit so phantastischen Talenten ausgestattet sind. Aber wie bringst du hier mehr Ruhe in den Alltag und in eure gemeinsamen Streifzüge? Die Antwort liegt in einer klaren Struktur und einem gezielten Training. Du als Hundetrainer spielst dabei eine entscheidende Rolle. Du bist derjenige, der dem Hund und seinem Halter den Weg zeigt, wie sie gemeinsam diese Herausforderungen meistern können.

Deine klare Struktur für entspanntes Training

WAIDMANNSCHILL ist mehr als nur ein Kurs-Konzept. Es ist deine persönliche Struktur für den Unterricht, gefüllt mit bewährten Methoden und praktischen Übungen, die dir und deinen Kunden helfen, mehr Ruhe und Struktur in den Alltag zu bringen. In diesem Konzept Zeige ich dir, wie du Schritt für Schritt im Training vorgehen kannst, um das Thema Ruhe und Gelassenheit anzugehen. So, dass deine Kunden zusammen mit ihrem Hund daran arbeiten nicht auf jedes Geräusch reagieren zu müssen, dass es okay ist, mal abzuwarten und sich zurückzunehmen.

Aber WAIDMANNSCHILL geht noch einen Schritt weiter. Es geht nicht nur darum, dem Hund Ruhe beizubringen – es geht auch darum, dir als Trainer Sicherheit zu geben. Aus meinem Trainingsalltag weiß ich ganz genau, wie herausfordernd es sein kann, einen Trainingsplan zu erstellen, der nicht nur strukturiert ist, sondern auch flexibel genug, um auf die individuellen Bedürfnisse jedes Hundes einzugehen.

Darum erhältst du bei mir nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch konkrete Tools und Vorlagen, die dir helfen, deine Stunden effizient zu planen und durchzuführen.

Von der Theorie zur Praxis – und das mit Erfolg

Was WAIDMANNSCHILL so besonders macht, ist die Kombination aus Theorie und Praxis. Ich werde dich mit einem Stapel von Informationen alleine lassen, sondern zeige dir genau, wie du das Gelernte in deinen Trainingsalltag integrieren kannst. Ob es darum geht, Freiräume zu definieren, den Alltagstransfer für die Ruhe zu gestalten oder Herausforderungen im Training zu meistern – du wirst sehen, wie sich dein Training verändert.

Und das Beste daran? Du musst nicht erst Monate warten, bis du Ergebnisse siehst. Die klare Struktur, die ich dir von Herzen gerne, ist sofort umsetzbar. Du wirst merken, wie deine Kundenhunde ruhiger, wie Mensch und Hund beginnen werden sich zu konzentrieren, selbst in den wildesten Umgebungen.

Warum du dabei sein solltest

Ich weiß, dass du als Hundetrainerin oder Hundetrainer hohe Ansprüche an dich selbst stellst. Du willst das Beste für deine Kundenhunde und ihre Halter, und du bist bereit, dafür auch neue Wege zu gehen. WAIDMANNSCHILL bietet dir genau diesen neuen Weg. Einen Weg, der auf Ruhe, Gelassenheit und Struktur aufbaut – und der dir das Selbstvertrauen gibt, das du brauchst, um deine Trainings noch erfolgreicher zu gestalten.

Wenn du bereit bist, dein Trainingsrahmen noch ein wenig zu erweitern, dann ist WAIDMANNSCHILL genau das Richtige für dich. Lass uns gemeinsam schauen, wie du ganz easy Ruhe und Gelassenheit noch weiter in dein Training mit einbeziehen kannst.

Du weißt, wie wertvoll ein durchdachtes Training ist. Mit WAIDMANNSCHILL bekommst du genau das: ein Konzept, das Ruhe und Struktur in den Vordergrund stellt – und das für einen Betrag, der sich in jeder Hinsicht auszahlt. Mach es dir leicht und sei dabei!“

Hier kommst du auf direkter Fährte zum Kurs-Konzept: WAIDMANNSCHILL

Waldige Grüße,

Nicole und Fräulein Frieda

WaidmannsChill

Frau Firlefanz und die wilden Wutzen

Frau Firlefanz und die wilden Wutzen

Frau Firlefanz und die wilde Wutzen

 

Nahezu im „Frei bei Fuß“ geht der Gattermeister mit seinem Maiseimerchen mit drei Geschwisterbachen und einem Keiler Richtung Übungsplatz. So mancher Hundehalter mag ihm neidisch hinterherschauen ob dem schönen Bilde des freiwilligen Folgens.

Ein wirklich gepflegtes Gatter, sehr sauber gehalten, ordentlich umzäunt und mit unterschiedlichem Bewuchs. Es gibt ganz klare Vorschriften die bei der Arbeit im Gatter eingehalten werden müssen. Zum Schutz der Sauen, der Hunde und für uns.

Wir bekommen eine genaue Einweisung wie wir uns zu verhalten haben, wer was wann wie macht und was das Ziel der Arbeit mit dem jungen Hund im Gatter ist. Mein Puls erhöht sich Stück für Stück mit jeden beendeten Satz des Gattermeisters. Nicht wegen der Aufgabe, nein. Ich weiß einfach, das gleich kein Zaun mehr zwischen den Sauen und uns ist. Und ich habe einen gehörigen Respekt vor den Graukitteln.

Frau Firlefanz scheint das ganze mal wieder als ein neues Abenteuer zu betrachten. Hey, wir sind mal wieder woanders, ok die Fahrt war ein bisschen lang, andere Gerüche, andere Leute und irgendwie ist die Lütze schräg drauf. Warum riecht die so nach Stress, ist doch nett hier. In ihrer Schlagschutzweste die wir uns zum testen ausgeliehen haben sieht sie noch ein bisschen verloren aus. Da muss sie noch ein bisschen an Masse zulegen und das Laufen schaut auch ein wenig staksig aus. Einmal kräftig geschüttelt und dann passt das schon für sie.

Ok! Wir sind dran. Hinten ertönt das Hopp Hopp des Gattermeisters und wir machen uns an langer Leine durch zwei riesige Tore auf den Weg zu ihm. Auf halber Strecke bekommt Frau Firlefanz schon Wind. „Leine länger machen und den Hund in seinem Tun unterstützen“ … „Ok Frieda, wooooo sind die Bossis? Jaaaaa …. sooooo brav!“

Kurz vor dem nächsten Korridor schmeißt der Gattermeister noch einmal eine Hand voll Mais Richtung Sauen. Da wird Frau Firlefanz wach. Was? Futter? Echt jetzt? Einfach so? Nichts wie um die Ecke und erst mal den Mais fressen.

Mir stockt der Atem. Da steht sie in Seelenruhe drei Meter von den Wutzen entfernt und frisst im Einklang mit sich selbst und den Sauen den Mais! Das war so nicht geplant und das hatte ich jetzt so nicht erwartet!

Als das Groh der Maisportion aufgefressen ist, rüsselt sie ein bisschen vorwärts und wird den Sauen gewahr. Oha! Da sind Sauen! Kenn ich, ist wie im Wildpark!

Und dann fällt der Groschen! Ich kann ihn fast hören. Wo ist der Zaun? Warum ist da kein Zaum? Mit vor Schreck geweiteten Augen schaut sie mich an: „Du, da ist kein Zaun!“ JA ich weiß, voran! Öhm nö!

„Sie müssen den Hund anrüden!“

„Loooos Friedaaaaaa …. wo sind die Bossies?“ Sie springt schnell und ziemlich gewandt hinter mich und bellt frech Richtung Sauen. Scheint sicherer zu sein! Klar! Mutti macht das schon. Ich bin mir meiner Sache da aber nicht so ganz sicher. Wie war das nochmal mit der Sache mit der Stimmigkeit? Mit dem was ich meine und wie es dann tatsächlich wirkt? Mein innerer Hundetrainer rebelliert. Den Hund anfeuern und selber einen Schritt zurück machen? Na bravo!

Noch eine Hand voll Mais und ermutigende Worte des Gattermeisters Richtung Hund. So richtig traut sie sich nicht aus der Deckung. Hey, ich kann es ja verstehen! So ein Keiler ist schon echt beeindruckend. Aber die dritte Ration Mais war dann doch zu viel für die Wutzen, findet Frau Firlefanz. Sie fasst sich ein Herz geht mutig nach vorne und vertreibt den Keiler mit einem lauten Beller!

Ich glaube er war genau so verdutzt von dieser Aktion wie ich!

 

„Hund abtragen! Sofort!“  …. Arbeit beendet. Frieda hat den Keiler in die Flucht geschlagen und kann als „Sieger“ wieder heim fahren.

Ich denke wir haben das Ziel für heute erreicht. An der Leine Herrn Eberhardt verbellt, dabei mit Vorsicht ran gegangen und nicht Kopflos drauf los gestürmt.

Brave Frau Firlefanz ….

 

(Und wer weiß, vielleicht wird Herr Eberhardt seiner Rotte die Geschichte der kleinen Frau Firlefanz ohne Bart, die so auf Mais steht, erzählen.)

 

 

Rückrufkonzept für Hundetrainer

Rückrufkonzept für Hundetrainer

Rückruf als Brücke zum tieferen Verständnis?

 

Als Trainer wissen wir, dass der Rückruf nur EIN Teil der Arbeit mit jagdlich motivierten Hunden ist. Aber oft ist die Frage nach dem zuverlässigen Rückruf die Brücke, die Hundebesitzer zu uns führt, wenn ihre jagenden Talente auf vier Beinen sich mal wieder lieber mit den wilden Waldbewohnern vergnügen. 🦌🐾

Die Frage nach DEM „roten Knopf“ für den Notfall ist absolut verständlich!

Manchmal war ich echt genervt, wenn die erste Frage die nach dem perfekten Rückruf war! Aber meist steckt eine Menge Leidensdruck dahinter und es bietet eine richtig gute Möglichkeit, dieses Thema als Einstieg ins Coaching zu nutzen. Brücken zu bauen und damit in das faszinierende Feld der Arbeit mit jagdlich motivierten Hunden einzutauchen, ist mir ein besonderes Anliegen. Warum sollten wir dann nicht den Rückruf, die erste gestellte Frage, nutzen? (Ja, ich weiß, ich hab mich lange gewehrt!)

Aus diesem Grund werde ich das Thema „Rückruf“ aus meinem umfangreichen Kurs „Coaching für Wilddiebe“ ausgekoppelt, um dir einen gezielten und intensiven Einblick zu ermöglichen und dir ein paar Bausteine für deine ganz persönliche Brücke für deine Kunden zur Verfügung zu stellen. 🚀

🎯 Wie du mit jagdlich motivierten Hunden einen zuverlässigen Rückruf erarbeitest und sofort in der Praxis, in deinem Unterricht umsetzen kannst! 🎯

🌿 Ich zeige dir, wie ich es in meinen Stunden, Workshops und Seminaren aufbaue! 🌿

📚 Eine klare Struktur, bewährte Methoden, praktische Übungen! 📚

Hier geht es direkt zum Kurs : KLICK!

Waldige Grüße

Nicole

Du, einfach unkopierbar!

Du, einfach unkopierbar!

Du, einfach unkopierbar!

Finde deine unverwechselbare Art und Weise als Hundetrainer/in und ziehe die Menschen an, die dir und deiner Natur entsprechen.

 

Die letzten Wochen haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, seinen eigenen Weg zu finden – besonders in der Arbeit mit Hunden. Im Rahmen der 10-Tages-Challenge „Dein roter Faden für die Arbeit mit jagdlich motivierten Hunden im Nahbereich“ habe ich noch einmal tiefer in die Bedürfnisse und Herausforderungen von uns Hundetrainer:innen gewonnen. Dabei habe ich noch einmal ganz deutlich gesehen, dass es nicht nur einen klaren roten Faden für das Training braucht, sondern auch eine ganz individuell angepasste Herangehensweise, die zum persönlichen Stil jedes Trainers passt.

Unsere Themenabende waren wahrhaft magisch. Es war faszinierend zu beobachten, wie neue Ideen und Ansätze plötzlich aufkamen und wie wichtig es ist, Unsicherheiten zu überwinden – besonders die Unsicherheit, wie man sich von der Konkurrenz abhebt. Viele von uns spüren das Bedürfnis nach einem einzigartigen, individuellen Ansatz, der sowohl uns als Trainer/in als auch unsere Kunden anspricht.

Es kostet unglaublich viel Energie, sich ständig anzupassen und zu verbiegen, um den Erwartungen anderer gerecht zu werden. Diese Energie können wir viel besser nutzen, um unsere eigene, authentische Methode zu entwickeln und zu leben. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, sich selbst treu zu bleiben und die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu erkennen und zu nutzen.

Erkennen deiner einzigartigen Stärken und Fähigkeiten

 

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu deinem eigenen Stil als Hundetrainer/in ist die Identifikation deiner einzigartigen Stärken und Fähigkeiten. Was macht dich besonders? Welche Fähigkeiten unterscheiden dich von anderen? Indem du diese Eigenschaften in deiner Arbeit hervorhebst, kannst du dich ganz natürlich von der Konkurrenz abheben.

Entwicklung deiner ganz persönlichen Trainingsphilosophie

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Entwicklung deiner ganz persönlichen Trainingsphilosophie. Überlege dir, welche Werte dir in deiner Arbeit besonders wichtig sind und wie du diese nach außen hin kommunizieren kannst. Dein individueller Stil wird so klar und unverwechselbar.

Kunden, die zu dir passen

 

Es ist essenziell, die Menschen anzuziehen, die zu dir und deiner natürlichen Art passen. Baue langfristige, erfüllende Kundenbeziehungen auf, indem du Kunden findest, die deine Werte und Arbeitsweise schätzen. Dein authentischer Ansatz wird genau die richtigen Menschen anziehen.

Dein Selbstbewusstsein stärken

 

Selbstbewusstsein ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Training. Entwickle das Vertrauen in deine einzigartige Methode und lerne, diese erfolgreich zu vermarkten. Indem du deinen individuellen Stil lebst und kommunizierst, wirst du nicht nur erfolgreich, sondern auch zufrieden und erfüllt in deiner Arbeit als Hundetrainer/in.

„Sei du selbst, alle anderen sind bereits vergeben.“

Oscar Wilde

 

Indem du deinen eigenen, unverwechselbaren Weg als Hundetrainer/in findest und die Menschen anziehst, die dir und deiner Natur entsprechen, wirst du nicht nur erfolgreich, sondern auch glücklich in deiner Arbeit. Bleib dir treu und nutze deine Stärken – werde unkopierbar und lasse deine Konkurrenten friedlich hinter dir am Waldesrand stehen!

Waldige Grüße, Nicole und Fräulein Frieda 🌿🦊

Warum es keinen Standardplan geben kann

Warum es keinen Standardplan geben kann

Warum es keinen Standardplan gibt – Die Sache mit der Individualität im Hundetraining!

„Du Nicole, das ist ja schön und gut, dass ich jetzt weiß, wie der rote Faden aussieht, aber wie lange genau und wie oft muss ich das jetzt eigentlich machen, bis es klappt?“

Nicht nur als Hundetrainer im Training mit dem Hundehalter, sondern auch als Referentin für Hundetrainer, die mit jagdlich motivierten Hunden arbeiten möchten, wird mir immer wieder die Frage gestellt: „Wie lange muss ich an welchem Verhalten genau arbeiten?“

Ich beobachte so oft, dass sich viele Hundebesitzer, aber auch Trainer, einen klaren, strukturierten Plan mit festen Zeitangaben wünschen. Natürlich würde so ein Plan mehr Sicherheit geben und das Zusammensein mit dem Hund und eventuell unerwünschtem Verhalten planbarer machen. Doch die Realität ist weitaus komplexer als ein gut strukturierter Trainingsplan, den ich in einer bestimmten Zeit abarbeiten kann.

In diesem Blogartikel möchte ich einmal aus meiner ganz eigenen Sicht erklären, warum für mich ein individueller Ansatz für Hund und Halter im Hundetraining unverzichtbar ist und wie wir durch individuelles Training die Teams noch besser unterstützen können.

Warum Individualität für mich so wichtig ist

Jeder Hund ist einzigartig – genauso wie jeder Mensch. Hier bei uns in der Gegend sagt man: „Jeder Jeck iss anders!“ Unsere Hunde sowie auch wir Menschen bringen unsere ganz eigenen Persönlichkeiten, gemachten Erfahrungen, die Art und Weise, wie wir lernen, und genetische Veranlagungen mit.

Versetzen wir uns doch mal zurück in unsere eigene Schulzeit. Da gab es diesen einen Brain-Typen, der sofort alles auf dem Schirm hatte, und denjenigen, der immer irgendwie wirkte, als hätte man ihn gerade aus seiner Traumwelt herausgezogen und in einer kryptischen Sprache eine Frage gestellt. Das Mittelfeld war immer irgendwie dabei und war stets bemüht. Ich finde, das Bild kann man ganz gut auf die „Hundewelt“ übertragen.

Jeder brauchte hier seine ganz individuelle Ansprache, Förderung entsprechend seines Könnens, ohne dabei eine Über- oder Unterforderung zu erfahren. Hat leider nicht immer so gut hingehauen in der Schule … Lehrpläne, Zeit und starre Wege. Du weißt bestimmt, was ich meine!

Mit der Lernkurve eines Hundes ist es nicht anders. Während einige Hunde schnell neue Verhaltensweisen erlernen, benötigen andere mehr Zeit, Wiederholung und klarere An- und Absprachen.

Flexibel sein und beobachten!

In meiner Arbeit mit jagdlich motivierten Hunden beobachte ich ständig den Fortschritt des jeweiligen Teams und passe die Trainingsschritte entsprechend an. Klar, da ist Flexibilität gefragt und oftmals auch ein Mehraufwand. Dies kann bedeuten, dass wir uns zusammen mit bestimmten Themen intensiver auseinandersetzen dürfen oder dass ich alternative Ansätze anbieten kann, um einen Schritt weiterzukommen. Was wären wir als Trainer ohne Geduld und Empathie?

Jeder Fortschritt, egal wie klein, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir dürfen uns noch tiefer in die Lage des Hundes und seines Besitzers versetzen, um ihre Herausforderungen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.

Bei aller Liebe zur Individualität ist es dennoch hilfreich, einen roten Faden im Training zu haben. Einen Leitfaden, der flexibel angepasst werden kann. Einige bewährte Prinzipien und Methoden können als Ausgangspunkt dienen, doch die tatsächliche Umsetzung hängt dennoch immer von den individuellen Bedürfnissen ab.

Der Weg zu nachhaltigen Ergebnissen

Ein individueller Ansatz für jedes Team ist nicht nur eine „philosophische Überzeugung“, sondern, meiner Meinung nach, eine praktische Notwendigkeit. Dadurch, dass wir die einzigartigen Eigenschaften jedes Hundes und seines Halters mit in das Training einfließen lassen, können wir die besten und nachhaltigsten Ergebnisse erzielen und beide ein Stück auf ihrem Weg begleiten, der den Bedürfnissen des Hundes und des jeweiligen Halters gerecht wird.

Wichtig ist der rote Faden! Ob wir ihn nun links oder rechts stricken, mal eine Masche fallen lassen oder komplizierte Muster weben, kommt ganz auf das Gegenüber und unsere Ideen hierzu an!

Waldige Grüße

Nicole und Fräulein Frieda