Arbeiten mit jagdlich motivierten Hunden

Für ambitionierte Hundetrainer:innen, die aus ihrem Wissen einen klaren, eigenen Weg für die Arbeit mit jagdlich motivierten Hunden entwickeln möchten. 

Eine klare Trainingsstruktur, die dir Sicherheit gibt – und deinen Kunden das Gefühl, bei dir richtig zu sein.

 

Du stehst in deiner Trainingsstunde und weißt, warum du mit diesem Team genau hier beginnst. Du kannst erklären, was du beobachtest, passende Aufgaben auswählen und erkennen, wann ihr den nächsten Schritt gehen könnt.

Deine Kund erleben dich als eine Trainerin, die ihren Hund aufmerksam wahrnimmt, ihre Fragen ernst nimmt und Orientierung gibt. Sie verstehen, wofür sie üben und wie sie daran weiterarbeiten können.

So wächst dein Vertrauen in die eigene Arbeit. Du entwickelst einen Trainingsaufbau, den du fachlich begründen kannst und der deine Handschrift trägt.

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Ein Team kommt wegen des Rückrufs. Wo beginnt eure Arbeit?

Vielleicht kennst du diese Situation: Ein Mensch kommt mit seinem Hund zu dir und wünscht sich einen zuverlässigen Rückruf. Am liebsten soll der Hund bald wieder ohne Leine laufen können.

Bei eurem ersten gemeinsamen Weg schaust du genauer hin. Wie bewegt sich der Hund in seiner Umwelt? Wann verändert sich seine Aufmerksamkeit? Kann er sich seiner Umgebung zuwenden und wieder Kontakt zu seinem Menschen aufnehmen? Und was macht sein Mensch in diesen Momenten?

Aus diesen Beobachtungen entsteht deine nächste Entscheidung: Woran arbeitet ihr heute?

Genau dabei hilft ein klarer Trainingsaufbau. Du kannst begründen, warum ihr an einem bestimmten Punkt beginnt. Dein Gegenüber versteht, was die aktuelle Aufgabe mit seinem Wunsch nach Freilauf zu tun hat. Und ihr habt eine Richtung für die nächsten Stunden.

 

Mein roter Faden für dein Training

In meiner Arbeit orientiere ich mich an fünf miteinander verbundenen Bereichen:

Ruhe → Ansprechbarkeit → Rückruf → Stoppen → Freiraum

Wie du diese Bereiche aufgreifst, richtet sich nach dem jeweiligen Team. Erfahrung, Trainingsstand und Umgebung gehören in jede Entscheidung hinein.

 

Ruhe: Einen passenden Anfang finden

Du schaust, unter welchen Bedingungen der Hund zur Ruhe kommen und sich auf eine Aufgabe einlassen kann. Dazu gehören auch der Ort, der Abstand zu Reizen und die Erwartungen seines Menschen. So kannst du den Einstieg passend gestalten.

 

Ansprechbarkeit: Die kleinen Momente erkennen

Du beobachtest, wann der Hund für seinen Menschen erreichbar ist und wie sich das im Verlauf einer Situation verändert. Diese Momente machst du für deine Kunden sichtbar. Gemeinsam übt ihr, sie wahrzunehmen und aufzugreifen.

 

Rückruf: Den Aufbau nachvollziehbar machen

Du ordnest den Rückruf in das bisherige Training ein. Welche Ablenkung passt gerade? Welcher Abstand ist sinnvoll? Was braucht der Mensch, um die Aufgabe gut umzusetzen? So erhält jede Übung ihren Platz im gemeinsamen Aufbau.

 

Stoppen: Handlungsmöglichkeiten erarbeiten

Du beschäftigst dich mit dem schrittweisen Aufbau eines Stoppsignals. Dabei behältst du im Blick, unter welchen Bedingungen der Hund das Signal bereits umsetzen kann und wo weitere Übung nötig ist.

 

Freiraum: Entscheidungen begründen können

Du betrachtest Hund, Trainingsstand und Umgebung gemeinsam. Daraus leitest du ab, welcher Bewegungsraum gerade passt. Auch die Schleppleine kann dazugehören. Du hilfst deinen Kunden, solche Entscheidungen bewusst zu treffen.

Jagdlich motivierte Hunde nehmen ihre Umgebung mit einer beeindruckenden Genauigkeit wahr. Sie entdecken Bewegungen, prüfen Gerüche, lesen Spuren und erkennen Möglichkeiten, die uns Menschen oft noch verborgen sind. Genau diese Fähigkeiten machen das gemeinsame Unterwegssein so besonders.

Gleichzeitig stellen sie Hundehalter und Hundetrainer vor ganz eigene Fragen:

Wie bleibt der Hund auch in wildreicher Umgebung ansprechbar?

Wann ist ein Rückruf wirklich verlässlich?
Wie viel Freiraum passt zu diesem Hund?
Und wie entsteht aus einzelnen Übungen eine Trainingsstruktur, die im Alltag umsetzbar ist?

In meiner Arbeit mit jagdlich motivierten Hunden geht es deshalb um mehr als ein starkes Rückrufsignal. Es geht um einen Weg, der deutlich früher beginnt.

 

Dein Wissen soll auch zwischen den Trainingsstunden helfen

Am Ende einer Stunde sollen deine Kund verstehen, was sie mit nach Hause nehmen:

  • Was üben wir gerade – und wofür?
  • Unter welchen Bedingungen üben wir weiter?
  • Woran erkennen wir, dass die Aufgabe angepasst werden muss?

Deshalb gehört für mich zum Hundetraining immer auch die Arbeit mit dem Menschen. Wie erklärst du eine Beobachtung? Wie machst du eine Aufgabe überschaubar? Und wie berücksichtigst du, was dieses Team im Alltag tatsächlich umsetzen kann?

Ein nachvollziehbarer Aufbau gibt dir dafür Orientierung. Deine Erfahrung, deine Sprache und deine Art zu unterrichten haben darin ihren Platz.

 

Hund und Umgebung gehören zusammen

 

Ein Hund kann auf einer vertrauten Wiese gut ansprechbar sein und sich am nächsten Waldrand ganz anders zeigen. Gerüche, Bewegungen und Spuren gehören zu der Situation, in der ihr trainiert.

Ich beziehe deshalb auch Wald, Wild und Revier in meine Arbeit ein. Je genauer du Hund und Umgebung beobachtest, desto bewusster kannst du Ort, Aufgabe und Anspruch aufeinander abstimmen.

Mehr über meinen Blick auf Hund und Natur erfahren

 

 

Ich bin Nicole 

 

Ich bin Nicole Lützenkirchen, Hundetrainerin, Waldcoach und Mentorin für Hundetrainer. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit jagdlich motivierten Hunden und den Menschen an ihrer Seite.

In meinen Kursen teile ich meine Beobachtungen, meinen Trainingsaufbau und Erfahrungen aus meinem Unterricht. Mir ist wichtig, dass du die Gedanken hinter einer Aufgabe verstehst. So kannst du prüfen, was zu deinen Teams passt, und es auf deine eigene Art weitergeben.

 

Waldige Grüße
Nicole

Dein nächster Schritt für deinen Unterricht

 

Vielleicht hast du beim Lesen schon ein bestimmtes Mensch-Hund-Team vor Augen. Eine Situation, die du besser verstehen möchtest. Oder eine Trainingsstunde, für die du dir einen klareren Aufbau wünschst.

Genau dort kannst du ansetzen. Im Wildfangs Basislager verbindest du das Wissen über Hund und Natur mit einem nachvollziehbaren Trainingsaufbau. Du erarbeitest dir die Zusammenhänge in deinem Tempo und überlegst, wie du sie für deine eigenen Teams nutzen kannst. Dabei ist Platz für deine Erfahrung, deine Fragen und deine Art zu unterrichten.

Wenn du meine Sicht auf die Arbeit mit jagdlich motivierten Hunden zunächst kennenlernen möchtest, findest du im kostenlosen Workbook „6 Denkfehler“ erste Fragen und Beobachtungsimpulse. Suchst du Anregungen für deinen bestehenden Unterricht, kannst du in der Wildfang-Bibliothek durch Kurskonzepte, Videos und Trainingsideen aus meiner Praxis stöbern.

So findest du einen Einstieg, der zu dem passt, was dich gerade beschäftigt – und kannst daraus etwas entwickeln, das du in deine nächste Trainingsstunde mitnimmst.

 

 

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Ruhe und Gelassenheit bei jagdlich motivierten Hunden in wildreichen Umgebungen fördern

Die Wildfang-Bibliothek ist dein Wissensbereich für die Arbeit mit jagdlich motivierten Hunden

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<p>Der zuverlässige Rückruf<br />
Dein roter Faden für die Arbeit am zuverlässigen Rückruf für deine Hundeschule<br />

Das Basislager ist dein Fundament für die Arbeit mit jagdllich motivierten Hunden