Über Trigger, Grenzen und den Wert unserer Zeit

Über Trigger, Grenzen und den Wert unserer Zeit

Wir alle kennen solche Momente: Ein Satz, eine Anfrage, eine Bemerkung – und plötzlich spüren wir ein Ziehen im Bauch oder ein inneres Aufbäumen. Oft sagen wir dann: „Der hat mich getriggert.“

Aber wenn wir genau hinschauen, steckt dahinter etwas anderes. Es ist nicht der andere, der den Schalter in uns umgelegt hat. Es ist unsere eigene Reaktion, unser inneres Echo. Streng genommen ist es also nicht: „Der hat mich getriggert.“ Sondern: „Ich habe mich triggern lassen.“

Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber ein dicker Unterschied.

Verantwortung statt Schuldzuweisung

Wenn ich sage „Der andere hat mich getriggert“, schiebe ich ihm die Verantwortung für mein Gefühl zu. Damit mache ich mich klein, weil ich meine Reaktion abhängig von jemand anderem sehe. Wenn ich sage „Ich habe mich triggern lassen“, hole ich die Verantwortung zu mir zurück. Ich erkenne:

Es war meine Reaktion. Ich habe gespürt, dass da ein wunden Punkt berührt wurde. Ich kann entscheiden, wie ich damit umgehe. Das macht frei. Denn es gibt mir die Möglichkeit, statt in Vorwürfen zu verharren, ins Wachstum zu gehen.

Ein Beispiel aus meinem Business-Alltag

Neulich bekam ich eine Nachricht, freundlich formuliert, durchaus wertschätzend. Doch zwischen den Zeilen stand die Erwartung: „Sag mir doch mal eben, welche Kurs-Anbieter du für deine Kurse nutzt und wie du alles aufgebaut hast.“

Vielleicht kennst du das auch: Die Anfrage klingt harmlos, aber in mir regte sich Widerstand. Nicht, weil ich nicht helfen möchte. Sondern, weil mein Wissen und meine Erfahrungen eben nicht „mal eben“ zu haben sind. Sie sind der Kern meines Business.

Ich habe mich gefragt:

  • Warum berührt mich das so stark?
  • Wo darf ich klarer werden in meinen Grenzen?
  • Wie will ich meine Zeit und mein Wissen einsetzen?

 

Und da lag meine Erkenntnis: Meine Zeit und mein Wissen sind wertvoll. Sie sind nicht zufällig da, sondern über Jahre hinweg gewachsen – durch Ausprobieren, Scheitern, Lernen und immer wieder Neujustieren.

Wenn ich das „einfach so“ herausgebe, entwerte ich nicht nur meine Arbeit, sondern auch mich selbst.

Der Unterschied zwischen Tipps und Transformation

Natürlich könnte ich Tipps herausgeben: „Nimm Anbieter XY, nutze Tool Z.“
Aber das bringt in Wahrheit wenig. Denn das Entscheidende ist nicht der Name des Anbieters, sondern: Passt das Ganze zu deinem Business, zu deiner Persönlichkeit, zu deinem Weg?

Genau da liegt der Unterschied:

✨ Tipps sind schnell konsumiert – aber oft nicht nachhaltig.
✨ Transformation entsteht, wenn wir gemeinsam hinschauen, anpassen und Lösungen entwickeln, die wirklich tragen.

Und das passiert eben nicht in einem schnellen Austausch nebenbei, sondern in einem klaren Rahmen: Coaching, Mentoring, Zusammenarbeit.

Was „Trigger“ uns zeigen können

Ein Trigger ist wie ein Spiegel. Er zeigt uns:

  • Wo wir uns selbst noch nicht ernst genug nehmen.
  • Wo wir unsere Grenzen klarer ziehen dürfen.
  • Wo wir unsere Zeit und Energie bewusster einsetzen können.

 

Für mich war dieser Moment ein Reminder:

✨ Ich darf mein Wissen wertschätzen.
✨ Ich darf „Nein“ sagen, ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen.
✨ Und ich darf meine Energie da einsetzen, wo sie wirklich wirkt – in der Tiefe, nicht im Vorbeigehen.

Deine Einladung zur Reflexion

Vielleicht magst du dir selbst einmal diese Fragen stellen:

  • Wo hast du dich in letzter Zeit getriggert gefühlt?
  • Was hat das in dir berührt – und was kannst du daraus lernen?
  • An welcher Stelle darfst du deine Grenzen klarer ziehen, damit deine Zeit und dein Wissen den Wert bekommen, den sie verdienen?

 

Denn genau darin liegt die Chance: Trigger sind keine Stolpersteine, sondern Wegweiser. Sie zeigen uns, wo wir wachsen dürfen.

Wenn du dir wünschst, deine eigenen Trigger klarer zu verstehen und deine Business-Grenzen so zu setzen, dass du nicht ausgenutzt wirst, sondern deine Zeit und Energie gezielt einsetzt – dann lade ich dich ein, mit mir zu arbeiten.

Gemeinsam finden wir heraus, wie du dein Wissen wirksam einsetzt und dir ein Business aufbaust, das dich nährt, statt dich auszulaugen.

Hier gibt es auch noch ein kleines Goodie für dich: Das Antwort-Toolkit: 10 Situationen & Formulierungen

Waldige Grüße

Nicole

Echo aus einer alten Welt

Echo aus einer alten Welt

… und warum ich heute einen anderen Weg gehe

Manchmal kommt Kritik nicht einfach nur von außen.
Manchmal bringt sie auch ein Echo mit sich.
Ein Echo aus einer Zeit, die längst vorbei sein sollte.
Aber die doch noch in vielen Ecken nachhallt.

Vor Kurzem habe ich mein neues Workbook veröffentlicht.
Ein Herzensprojekt.
Für Menschen, die beim Apportieren nicht nur holen und bringen sehen –
sondern Nähe, Gespräch, Verbindung.

Und dann kam sie. Die erste Rezension.
Kurz. Hart. Abwertend.
„Mehr Schein als Sein.“

Was mich daran getroffen hat?
Nicht die Kritik.
Sondern die Energie dahinter.
Dieses dumpfe Geräusch aus der Vergangenheit.


Ein Echo aus einer alten Welt.

Ich kenne diese Welt noch zu gut.

Die Welt, in der Trainer:innen sich gegenseitig beäugen, bewerten, kleinhalten.
Wo man sich erst beweisen muss, um überhaupt gehört zu werden.
Wo eigene Ideen belächelt oder zerlegt werden –
nicht, weil sie schlecht sind, sondern weil sie anders sind.

Ich war da.
Ich hab das mitgemacht.
Ich habe gezweifelt, geschluckt, zu viel gegeben.
Und ich habe entschieden:


Ich gehe da nicht mehr zurück.

Ich gehe für Verbindung los.

Für gegenseitigen Respekt.
Für Räume, in denen Menschen aufblühen –
nicht, weil sie laut sind, sondern weil sie echt sind.

Mein neues Workbook ist genau das:
Kein Sammelheft für Übungen.
Kein technisches Trainingsmanual.
Sondern ein leiser Begleiter.
Ein Impulsgeber.
Ein Einladungsschreiben an die Beziehung zwischen dir und deinem Hund.

Ich weiß, dass das nicht für jede*n ist.
Und ich weiß: Das ist okay.

Aber ich sag dir, was aus meiner Sicht nicht okay ist:

Dass wir uns gegenseitig kleinreden.
Dass wir als Kolleg:innen den Blick füreinander verlieren.


Ich arbeite für eine Hundewelt, in der man sich zuhört.
In der man sich inspiriert statt vergleicht.
In der Tiefe mehr zählt als Effizienz.

Und deshalb bleibe ich sichtbar.

Gerade jetzt.

Denn manchmal hilft genau dieser Gegenwind dabei,
sich wieder auf das auszurichten, wofür man losgegangen ist.
Nicht, um perfekt zu sein.
Sondern um echt zu sein.

Ich geh weiter.
Mit Klarheit.
Mit Kopf hoch. Und dem Herzen auf Empfang.

PS:
Wenn du mein Workbook kennst –
und es dich berührt hat:
Ich freue mich über deine ehrliche Rezension.
Nicht, weil ich Sterne brauche.
Sondern weil andere so sehen, was möglich ist,
wenn wir anders miteinander umgehen.

👉 Hier geht’s zur Rezension 

Waldige Grüße

Nicole

Begegnungen bewusst gestalten – nicht erdulden

Begegnungen bewusst gestalten – nicht erdulden

Warum Rücksicht, Abstand und Klarheit nichts mit Unhöflichkeit zu tun haben.

Es war nur ein kurzer Moment. Eine Hundebegegnung. Frieda an meiner Seite, ein fremder Hund mit viel Anlauf an der 20-Meter-Schleppleine auf uns zu.
Ich nehme Frieda ruhig auf die hundabgewandte Seite, schirme sie ab – und höre hinter mir:
„Ist Ihr Hund böse?“

Ein Satz, wie ein Stempel. Patsch!
Nur weil ich vorausschauend handle. Nur weil ich für meine Zeit mit meinem Hund Verantwortung übernehme.

Aber eigentlich geht es um etwas anderes.

1. MeTime ist für mich keine Einladung zum Sozialkontakt

Wenn ich mit Frieda draußen bin, bin ich nicht verfügbar für andere.
Das ist unsere Zeit.
Ein Raum, in dem wir in Verbindung sind. In dem ich nicht erklären, nicht rechtfertigen, nicht diskutieren muss.
Und sie – Frieda – ist dabei nicht dazu da, andere Hunde zu unterhalten.

Viele Hundetrainer:innen kennen genau dieses Gefühl – besonders dann, wenn sie selbst mit ihren Hunden draußen sind:
Plötzlich wird aus der eigenen Zeit ein offener Spielplatz für Erwartungen anderer.

Aber genau hier beginnt echte Führung:
Indem wir Grenzen setzen, statt uns anzupassen.

2. Führung beginnt im Kopf – nicht an der Leine

Eine vorausschauende Entscheidung ist kein Ausdruck von Angst oder Vermeidung.
Sie ist ein Zeichen von Klarheit.
Ich positioniere mich zwischen Frieda und dem anderen Hund nicht, weil sie „böse“ ist –
sondern weil ich Verantwortung für die Situation übernehme.

Begegnungen gestalten – das ist ein wesentlicher Teil unserer Aufgabe als Trainer:innen.
Und genau das dürfen wir auch unseren Kund:innen beibringen:

  • Dass sie nicht verpflichtet sind, jede Begegnung „auszuhalten“.

  • Dass sie entscheiden dürfen, wann Kontakt sinnvoll ist – und wann nicht.

  • Und dass gute Führung in der eigenen Klarheit liegt.

3. Grenzen sind kein Mangel – sie sind Beziehungsschutz

Viele Halter:innen spüren innerlich, dass sie Begegnungen vermeiden möchten.
Aber sie trauen sich nicht.
Zu groß ist die Angst vor Bewertung, vor dem Satz:
„Der tut doch nichts. Der will nur Hallo sagen.“

Doch Hunde profitieren von einem klar strukturierten sozialen Raum:

  • Ein Raum, in dem sie sich nicht mit distanzlosen Artgenossen auseinandersetzen müssen.

  • In dem sie ihre Energie für den Menschen an ihrer Seite nutzen dürfen.

  • In dem sie sich sicher fühlen – nicht nur körperlich, sondern auch sozial.

Und genau das dürfen wir als Trainer:innen sichtbar machen:

👉 Dass Rücksicht nichts mit Ablehnung zu tun hat.
👉 Dass klare Führung mehr Verbindung schafft als jedes wilde Spiel.
👉 Dass wir keine Hundekontakte brauchen, um sozialverträgliche Hunde zu erziehen – sondern vor allem ersteinmal Beziehung, Orientierung und Vertrauen.

4. Was du als Trainer:in mitnehmen kannst

Wenn du mit deinen Kund:innen arbeitest, frage dich:

  • Trauen sie sich, Begegnungen aktiv zu gestalten?

  • Wissen sie, wann sie sich dazwischenstellen sollten?

  • Haben sie das Gefühl, dass sie ausreichen, ohne Spiel, ohne „Hallo“?

  • Wissen sie, wie sie klare Entscheidungen treffen, ohne sich rechtfertigen zu müssen?

Genau hier liegt deine Kraft als Trainer:in.


Nicht im Erklären von Signalen, sondern im Stärken der Haltung deiner Kund:innen.
Im Vermitteln von innerer Sicherheit, Klarheit und Handlungskompetenz.
Denn Führung beginnt nicht mit dem ersten Kommando – sondern mit der Entscheidung, Räume zu gestalten.

Waldige Grüße

Nicole

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Revierverhalten mit Schnittbild – das stille Mähpinkeln der Anderen

Revierverhalten mit Schnittbild – das stille Mähpinkeln der Anderen

Es ist Frühjahr. Die Welt atmet auf.

Über Nacht ist das letzte Grau des Winters verschwunden. Die Luft riecht nach frischer Erde, ein Hauch von jungem Gras mischt sich darunter, und irgendwo am Horizont zwitschert ein Vogel, der offensichtlich beschlossen hat, dass heute ein guter Tag zum Singen ist.
Die Sonne wärmt zum ersten Mal wieder Haut und Herz – so ein weiches, mildes Licht, das nicht nur die Terrassenmöbel zurück ins Leben ruft, sondern auch die Menschen.
Und dann, als feierlicher Auftakt zum Frühling, quietscht sie: die erste Garagentür.
Ein verheißungsvolles Geräusch. Ein bisschen wie ein Vorhang, der sich öffnet, bevor das große Theaterstück beginnt.
Wenig später geht es los. Das große Brummen. Das Surren. Das metallische Klackern, wenn Messer sich wieder in Bewegung setzen.
Kaum hat der erste seinen Rasenmäher aus dem Winterschlaf befreit, breitet sich eine unsichtbare Welle aus: eine Welle, die Motoren zum Leben erweckt, Verlängerungskabel aus Garagen fischen lässt und in Windeseile dafür sorgt, dass aus einer stillen Straße ein wohlorganisiertes Rasenmäh-Konzert wird.

Mähen, trimmen, kanten. Zentimetergenau.

Einmal längs, einmal quer, manchmal sogar diagonal – je nach Temperament, Laune oder innerem Bedürfnis nach kreativer Selbstverwirklichung auf 300 Quadratmetern Grün.
Ich sitze auf meiner Terrasse, die Kaffeetasse zwischen meinen Händen, und genieße das Schauspiel wie eine heimliche Zuschauerin auf der Loge. Es ist immer gleich – und doch jedes Jahr aufs Neue wunderbar.
Neben mir erhebt sich Frieda, meine vierbeinige Assistentin in Sachen Revierkunde. Sie schüttelt sich einmal kräftig, als wolle sie auch den letzten Winterschlaf aus ihrem Fell schütteln, und macht sich dann auf den Weg.
Ihr Ziel: Der Garten. Ihr Auftrag: Die Duftbotschaften der letzten Wochen entschlüsseln – und eigene zu hinterlassen.
Mit konzentrierter Miene schwebt ihre Nase über das Gras, prüft sorgfältig jede Ecke, jedes Blatt, jede unsichtbare Spur. Einmal bleibt sie stehen, hebt die Nase, prüft den Wind – und dann, mit einer Entschlossenheit, die keinen Zweifel lässt, hebt sie das Bein. (Ja, Frieda ist eine Rüdin. Aber, wenn es ums Revier geht, kennt sie keine Konventionen.)
Drüben rollt der erste Mäher an. Nicht ganz so anmutig wie Frieda – eher rumpelnd, stolpernd, manchmal ein wenig widerspenstig. Aber mit einem ähnlich klaren Ziel:

„Hier ist meins.“ „Ich kümmere mich.“ „Das ist mein Bereich.“

Manche mähen häufiger. Andere eher strategisch. Und dann gibt es jene, die ein bisschen… über die Grenze mähen.
Nur ein kleines Stück. Fast wie aus Versehen. Vielleicht war da wirklich noch ein Grashalm, der aus der Reihe tanzte. Vielleicht aber auch ein stiller Fingerzeig: „Sieh her. Auch hier habe ich ein Auge drauf.“
Und wenn ich so auf meinen eigenen Rasen blicke – und auf die schmale, beinahe unmerklich neu gesetzte Kante meines Nachbarn – frage ich mich:
Was ist das eigentlich? Pflege? Akribie? Oder doch ein leiser Revieranspruch?
Denn mal ehrlich: Wenn jemand mit seinem Mäher bis in mein Gebiet rollt, fühlt sich das doch ein kleines bisschen an wie eine stille Botschaft:
„Du hast’s nicht im Griff – ich übernehme das mal.“
Oder noch subtiler:
„Dein Revier? Ist auch irgendwie meins.“

In der Hundewelt wäre das glasklar: Fremdpinkeln.

Und das, wie jeder Hund weiß, ist selten der Beginn einer tiefen, innigen Freundschaft.
Ich lehne mich zurück, spüre den warmen Becher in meinen Händen, und frage mich:
Müsste ich jetzt demonstrativ aufstehen, meinen eigenen Mäher anwerfen, und eine neue, breitere, glänzendere Schneise durch meinen Rasen ziehen?
Nur um zu zeigen: „Bis hierher – und nicht weiter.“
Oder reicht es vielleicht – still sitzenzubleiben, die Sonne auf der Haut zu spüren, meinen Hund beim Schnuppern zu beobachten, und innerlich zu lächeln?

Vielleicht reicht es zu wissen:

„Mein Revier kennt keine Rasenkante. Aber ich weiß genau, wo’s anfängt.“
Und vielleicht – ganz vielleicht – ist das der schönste Revieranspruch von allen.
Und manchmal reicht es, einfach zu wissen, wo das eigene Stückchen Welt beginnt
P.S.:
„…und manchmal bin ich vielleicht auch die, die heimlich mäht, ohne vorher zu reservieren. Nur, um zu zeigen, dass ich’s auch noch draufhab.“
Du Echt Klar

Du Echt Klar

Du. Echt. Klar.

Warum dein Platz als Hundetrainer:in nicht laut sein muss, um wirksam zu sein.

Es sind oft diese stillen Momente.
Du stehst im Training, die Sonne blinzelt durchs Laub, ein Hund atmet hörbar aus.
Die Halterin löst zum ersten Mal den Blick vom Problem – und sieht wieder den Hund.
Ein Moment der Verbindung. Ein kleines Innehalten.

Und während du das begleitest, professionell, achtsam, einfühlsam,
blitzt in dir ein Gedanke auf:
„Wieso fühlt es sich trotzdem nicht richtig an?“

Ich kenne diesen Gedanken.
Nicht weil ich fachlich unsicher war – sondern weil ich mich selbst nicht mehr gespürt habe.

Ich bin Projektorin.
Und falls du Human Design noch nicht kennst:
Projektor:innen sind keine Dauerläufer.
Wir sind eher wie Leuchttürme.
Wir sehen viel, fühlen viel – oft bevor andere überhaupt merken, dass etwas da ist.
Unsere Kraft liegt nicht im Tun um des Tuns willen, sondern im Erkennen, Führen, Halten.
Nicht laut. Nicht dauerhaft sichtbar. Aber tief.
Und wenn wir versuchen, im gleichen Rhythmus wie andere zu rennen, verlieren wir uns – und unsere Strahlkraft.
Und das bedeutet: Ich funktioniere anders als etwa 80 % der Menschen da draußen.

Ich habe mich ständig gefragt:

Warum bin ich nach zwei Stunden Gruppenunterricht so müde – obwohl ich liebe, was ich tue?
Warum fällt es mir so schwer, mich zu entscheiden – obwohl ich so viele gute Ideen habe?
Warum wirkt es bei anderen so leicht – und bei mir fühlt sich alles so schwer an?

Die Antwort kam nicht laut.
Sie kam leise, als ich begonnen habe, mich mit Human Design zu beschäftigen.
Und sie war nicht neu – sie war wie ein Erinnern:

🌿 Du musst dich nicht anpassen, um wirksam zu sein.
🌀 Du musst nicht lauter werden, um gehört zu werden.
Dein Platz ist nicht da, wo andere ihn für dich sehen – sondern da, wo du dich selbst erkennst.

Genau aus diesem Erinnern ist meine Challenge entstanden.
Für dich – wenn du oft spürst, dass du „anders“ arbeitest.
Für dich – wenn du weißt, da ist mehr möglich, aber du fühlst dich manchmal verloren im Vergleich.
Für dich – wenn du deinen Weg gehen willst. Nicht kopiert, nicht angepasst, sondern unkopierbar du.

In dieser Challenge geht es nicht um „mehr“ tun.

Es geht um anders fühlen.
Um still werden.
Hinschauen.
Und erkennen:

✨ Wie deine Energie fließt.
✨ Was dich wirklich trägt.
✨ Und wie du Angebote machst, die zu dir passen – nicht zu irgendeinem Schema.

Was dich erwartet:

Fünf Tage.
Vier davon mit Videoimpulsen, die dich Schritt für Schritt in dein Human Design  begleiten –
mit Fragen, die tiefer gehen als „Was willst du anbieten?“
Am fünften Tag sehen wir uns live. Und du darfst erzählen, fühlen, weiterfragen.

Alles in einem geschützten Raum.
Ohne Bewertungen. Ohne Druck.
Nur du.
Echt. Klar.

Was andere Trainer:innen gesagt haben:

„Ich habe verstanden, warum ich keine große Bühne brauche – sondern Tiefe.“
„Ich bin nicht zu leise. Ich bin genau richtig – nur habe ich zu lange versucht, jemand anders zu sein.“
„Ich darf Angebote machen, die mir gut tun. Und trotzdem (oder gerade deshalb) buchen mich die Richtigen.“

Wenn du spürst, dass dein Weg anders sein darf –

Dann lade ich dich von Herzen ein:
„Du. Echt. Klar.“ – Die 5-Tage-Challenge für Hundetrainer:innen
Ein Raum für dich.
Für deine Energie.
Und für den Platz, der dich nicht müde macht – sondern zum Leuchten bringt.

🗓 Start: 26. Mai (Raumöffnung am 25. Mai)
📍 Ort: Circle-Community
💬 Täglich Impulse + Live-Abschluss am 30. Mai Teilnahmebeitrag 46 Euro netto

👉 Hier kannst du dich anmelden

Waldige Grüße 
Nicole

Frauen im Hundetraining: Kraftvoll und einzigartig

Frauen im Hundetraining: Kraftvoll und einzigartig

Ein Hoch auf uns!

Wir sind nicht nur Trainerinnen. Wir sind Zuhörerinnen, Motivatorinnen, Strateginnen, manchmal auch Seelsorgerinnen. Wir tragen so viel Wissen, Erfahrung und Herz in uns – und dennoch wird unsere Arbeit oft als Selbstverständlichkeit oder als Hobby wahrgenommen. Es ist Zeit, dass wir uns noch bewusster machen, wie wertvoll das ist, was wir tagtäglich leisten. Und dass wir uns erlauben, genau daran zu wachsen – für uns selbst und für unser Business.

Wachstum beginnt mit Klarheit Jede von uns hat ihren ganz eigenen Stil, ihre ganz eigene Art, mit Mensch und Hund zu arbeiten. Doch manchmal fehlt uns der Blick von außen, um all das in eine klare Struktur zu bringen. Gerade als Selbstständige kann es herausfordernd sein, sich Raum für Reflexion zu nehmen, Strategien zu überdenken oder neue Impulse zu finden. Es gibt Momente, in denen wir spüren, dass es Zeit ist, innezuhalten. Zu erkennen, was uns antreibt, was wir brauchen und wohin wir wirklich wollen. Doch oft verschieben wir genau diese Fragen auf später. Dabei liegt so viel Kraft darin, sich genau jetzt bewusst Zeit zu nehmen. Für Klarheit. Für Entwicklung. Für den Mut, Dinge zu verändern.

Reflexionen für dich:

🌿 Wann hast du dich zuletzt selbst gefeiert? Nicht für das, was du tust, sondern für das, was du bist. Für den Weg, den du schon gegangen bist.

🌿 Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an? Was ist dein innerer Kompass, wenn es mal schwierig wird?

🌿 Welche Teile deines Trainer-Seins möchtest du stärken? Wo dürfte es leichter werden? Wo dürfte es wachsen?

🌿 Was ist der nächste kleine Schritt, den du für dich selbst gehen kannst? Etwas, das dir gut tut, dich inspiriert oder dich auf deinem Weg weiterbringt.

Warum ist das wichtig? Weil unser Wissen nicht nur das ist, was wir weitergeben, sondern auch das, was auf fruchtbaren Boden trifft und zu etwas Eigenem wächst. Weil Hundetraining nicht nur aus Methoden besteht, sondern aus Persönlichkeit, Werten und der Art, wie wir unsere Arbeit nach außen tragen. Und weil wir es verdient haben, diesen Raum für uns zu nehmen.

Ich träume ja generell von einer wunderbaren Community für uns Trainerinnen, darum ist die Wildfangs Manufaktur für Trainer auch ein Herzensprojekt für mich.

Waldige Grüße

Nicole